Das Passionsspiel

Über­setzt von Gott­fried Lorenz

Als der vor­lie­gen­de theo­lo­gisch-psy­cho­lo­gisch-sexu­ell ambi­tio­nier­te Roman Das Pas­si­ons­spiel 1985 erschien, bedeu­te­te er eine Pro­vo­ka­ti­on: Durf­te man das denn — die Geschich­te vom Lei­den und Ster­ben Jesu und die Ereig­nis­se um die Gestal­tung eines Pas­si­ons­spiels mit der Lie­bes­ge­schich­te zwei­er jun­ger Män­ner und der Schil­de­rung ihrer sexu­el­len Vor­lie­ben ver­knüp­fen? Her­vor­zu­he­ben ist die posi­ti­ve Sicht des Romans auf Judas als dem not­wen­di­gen Voll­ender der Erlö­sungs­tat Chris­ti. Dar­über hin­aus bie­tet der Roman Ein­bli­cke in die schwe­di­sche Gesell­schaft der 1980er-Jahre.

Jonas Gar­dell, Das Pas­si­ons­spiel, AT Edi­ti­on 2016, 220 S., 14.90 EUR, br., ISBN 3–89781-251–2

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Zum Autor
Jonas Gar­dell, 1963 gebo­ren, theo­lo­gi­scher Ehren­dok­tor, gehört zu den bekann­tes­ten schwe­di­schen Autoren und den ein­fluss­reichs­ten Schwu­len­ak­ti­vis­ten sei­nes Landes.