Gustav, der Wehrbauer

Gustav, der Wehrbauer

His­to­ri­sie­ren­der Roman, 16. Jahr­hun­dert, aus dem Alpenraum

Gus­tav bekommt als ehe­ma­li­ger rit­ter­li­cher Knap­pe einen ver­las­se­nen ver­wahr­los­ten Bau­ern­hof auf dem Berg an der Gren­ze zuge­wie­sen mit der Auf­la­ge, die Gemein­schaft von 600 See­len vor den Osma­nen, Step­pen­beu­tern und Plün­de­rern zu schüt­zen. In der Nähe hat auch sein Schwa­ger Wern­her, des­sen Schick­sal in dem Roman “Der Berg­bau­er und das Salk­weib” geschil­dert wird, einen Bau­ern­hof. Gemein­sam meis­tern sie, die Gemein­schaft zu beschüt­zen, ihre Lebens­grund­la­gen sicher zu stel­len und gleich­zei­tig die Viel­falt der Land­schaft zu erhalten.

Bri­git­te Prem, Gus­tav, der Wehr­bau­er, AT Edi­ti­on 2022, 164 S., 16.90 EUR, br., ISBN 978–3‑89781–282‑6

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Zur Autorin
Bri­git­te Prem, Mag. der Ger­ma­nis­tik, Anglis­tik und Roma­nis­tik, klei­ne­re Stu­di­en in Sozio­lo­gie. Sie schreibt Kin­der­bü­cher und Romane.

Eine Cucaracha kommt selten allein

Mut und Glück brauch­te man schon als jun­ge Euro­päe­rin, um die Jah­re in Zen­tral­ame­ri­ka mit man­gel­haf­ter Infra­struk­tur, poli­ti­schen Unru­hen, Machis­mo, Unge­zie­fer und Natur­ge­wal­ten mög­lichst unbe­scha­det zu überstehen.

Nach­dem sich die Autorin bereits wis­sen­schaft­lich mit die­ser Welt­re­gi­on beschäf­tigt hat­te, war es ihr nun ein Bedürf­nis, per­sön­li­che Ein­drü­cke und Erleb­nis­se zu Papier zu bringen.

Die kaum vor­stell­ba­ren, wah­ren Geschich­ten geben Ein­blick, mit wel­chen Über­ra­schun­gen man schnell kon­fron­tiert wur­de und wie man ler­nen muss­te, mit den schwie­ri­gen Lebens­be­din­gun­gen vor Ort tag­täg­lich zurechtzukommen.

Rena­te Mayr, Eine Cuca­racha kommt sel­ten allein, AT Edi­ti­on 2019, 19,80 €, 168 S., ISBN 978–3‑89781–269‑7

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Zur Autorin
Rena­te Johan­na Mayr beschäf­tigt sich wis­sen­schaft­lich mit Süd­ame­ri­ka. Sie lebt in Tirol, in der Nähe von Innsbruck.

Ferne Nähe. Gedichte

Gedich­te aus der ver­bor­ge­nen Schrift einer japa­ni­schen Hofdame

[…] wie es mich betrübt
wenn alle mich
nun lesen können -

kann
ein offe­nes
Buch schön sein?

ich kla­ge, ich
kla­ge nicht

alles woll­te ich
vor allen ver­heim­li­chen
doch nun sind

mei­ne ver­bor­ge­nen Wor­te
offen­bar
gesagt der
gan­zen Welt
ent­deckt
für alle
Zeit

Tho­mas Göl­ler, Fer­ne Nähe. Gedich­te aus der ver­bor­ge­nen Schrift einer japa­ni­schen Hof­da­me, AT Edi­ti­on 2017, 72 S., 6.48 EUR, br., ISBN 3–89781-258–1

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Zum Autor
Tho­mas Göl­ler hat neben phi­lo­so­phi­schen Schrif­ten den Roman Der Him­mel unter mir. Mes­siers Kome­ten­jagd (2014) sowie den Gedicht­band laut­los (2017) veröffentlicht.

Der Pädophile

Ursa­chen einer sexu­el­len Neigung

Die bis­he­ri­gen Berich­te über pädo­phi­le Nei­gun­gen deut­scher Män­ner ver­deut­li­chen die Kom­ple­xi­tät die­ser sexu­el­len Aberra­ti­on. Zu deren Ursa­chen­for­schung ist ein über indi­vi­du­el­le Fach­gren­zen hin­aus­wei­sen­des “Quer­den­ken” erfor­der­lich. Gesell­schafts­po­li­ti­sche, sozi­al­psy­cho­lo­gi­sche und tie­fen­psy­cho­lo­gi­sche Beweg­grün­de bedin­gen in unter­schied­li­chem Aus­prä­gungs­grad die­se sexu­el­le Prä­fe­renz Das tra­dier­te Rol­len­ver­hal­ten der Män­ner ist heu­te einem dra­ma­ti­schen Wan­del unter­wor­fen. Sozia­le und sexu­el­le Ängs­te der moder­nen Frau­en­gene­ra­ti­on gegen­über hat zu Insuf­fi­zi­enz­ge­füh­len bei Män­nern geführt und ist von daher mög­li­cher­wei­se als Aus­lö­ser (Ursa­che) für deren Hin­wen­dung zu einem Kind als sexu­el­les Ersatz­ob­jekt anzusehen.

Frith­jof Konietz­ny, Der Pädo­phi­le. Ursa­chen einer sexu­el­len Nei­gung, AT Edi­ti­on 2017, 128 S., 14.90 EUR, br., ISBN 3–89781-255–0

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Zum Autor
Frith­jof Konietz­ny (Dr.) war vie­le Jah­re lang als Wis­sen­schaft­ler an Uni­ver­si­täts­in­sti­tu­ten und Kli­ni­ken im In- und Aus­land tätig. Er war Pro­jekt­lei­ter für Neu­ro­phy­sio­lo­gie, Psy­cho­phy­sio­lo­gie und Expe­ri­men­tel­le Neu­ro­lo­gie. Sei­ne Lehr­tä­tig­kei­ten betra­fen die Gebie­te der Bio­lo­gi­schen Psy­cho­lo­gie und Medizin.

Das Passionsspiel

Über­setzt von Gott­fried Lorenz

Als der vor­lie­gen­de theo­lo­gisch-psy­cho­lo­gisch-sexu­ell ambi­tio­nier­te Roman Das Pas­si­ons­spiel 1985 erschien, bedeu­te­te er eine Pro­vo­ka­ti­on: Durf­te man das denn — die Geschich­te vom Lei­den und Ster­ben Jesu und die Ereig­nis­se um die Gestal­tung eines Pas­si­ons­spiels mit der Lie­bes­ge­schich­te zwei­er jun­ger Män­ner und der Schil­de­rung ihrer sexu­el­len Vor­lie­ben ver­knüp­fen? Her­vor­zu­he­ben ist die posi­ti­ve Sicht des Romans auf Judas als dem not­wen­di­gen Voll­ender der Erlö­sungs­tat Chris­ti. Dar­über hin­aus bie­tet der Roman Ein­bli­cke in die schwe­di­sche Gesell­schaft der 1980er-Jahre.

Jonas Gar­dell, Das Pas­si­ons­spiel, AT Edi­ti­on 2016, 220 S., 14.90 EUR, br., ISBN 3–89781-251–2

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Zum Autor
Jonas Gar­dell, 1963 gebo­ren, theo­lo­gi­scher Ehren­dok­tor, gehört zu den bekann­tes­ten schwe­di­schen Autoren und den ein­fluss­reichs­ten Schwu­len­ak­ti­vis­ten sei­nes Landes.